Schneeräumung von Dächern im Winter

Schützen Sie Ihr Dach, bevor es zur Katastrophe kommt!

Flachdach und Hallendach

Egal ob Bungalow oder Halle, die Traglast speziell von Flachdächern ist begrenzt. Es müssen zwar mehrere unglückliche Faktoren zusammenkommen (große Schneemengen nassen und schweren Schnees, eventuell Baumängel oder Materialermüdung), damit ein Dach einstürzt, aber 100%ige Sicherheit gibt es nicht, dass auch Ihr Dach gefährdet ist. Die größte Sicherheit bietet die rechtzeitige Räumung des Daches von Schnee.

Die Dachdeckerei Howe besitzt die notwendige technische Ausrüstung, um die Schneelasten auch von großen Dächern zu entfernen. Informieren Sie sich schon jetzt, damit Sie im Fall der Fälle nicht zu lange warten müssen!

Informationen zu Schneelasten

Der Winter ist in Norddeutschland zurück. Der Schnee bleibt trotz einiger Tauperioden lange auf den Dächern liegen. So liegen auf den Dächern hohe Schneelasten, die zahlreiche Schäden, teilweise mit Dacheinstürzen, verursachen können. Damit sich Hausbesitzer in Zukunft auf vergleichbare oder ähnliche Winterverhältnisse besser vorbereiten können, haben wir die nachstehenden Informationen und Tipps zusammengestellt.

Wo ist die zulässige Schneelast geregelt?

Die Schneelast, die beim Standsicherheitsnachweis für ein Gebäude angesetzt wird, ist in der Norm DIN 1055-5 geregelt. Sie ist in der DIN in kN/m² (Kilonewton pro Quadratmeter) angegeben. Die Schneelast kann mit der DIN 1055-5 für jeden Standort eines Gebäudes in Abhängigkeit von der Schneelastzone und der Geländehöhe ermittelt werden. Dabei werden auch die Dachneigung und die Dachform berücksichtigt. Diese Schneelast wird zugleich auch als die zulässige Schneelast für ein Gebäude bezeichnet, die nicht überschritten werden soll. Eine zulässige Schneelast von z. B. 1 kN/m² bedeutet, dass 100 kg Schnee, bezogen auf einen m² Grundrissfläche des Daches (Projektion auf die Waagrechte), zulässig sind.

Wo findet man die für das Dach zulässige Schneelast?

Die für das Dachtragwerk zulässige Schneelast kann dem Standsicherheitsnachweis für das Gebäude entnommen werden. Hilfsweise können Auskünfte über die zulässige Schneelast bei der zuständigen unteren Bauaufsichtsbehörde (in der Regel das Landratsamt, die kreisfreie Stadt oder die Große Kreisstadt), oder einem örtlichen Ingenieur- oder Architekturbüro eingeholt werden. Bestehen Zweifel, ob das Dach für eine bestimmte Schneelast ausreichend dimensioniert ist, oder sind für das Gebäude keine statischen Unterlagen mehr vorhanden, sollte man sich an ein örtliches Ingenieur- oder Architekturbüro wenden. Üblicherweise wird in S.-H. eine Schneelast von 75kg/m² berücksichtigt.

Warum ist nicht die Schneehöhe, sondern das Schneegewicht maßgebend?

Pulverschnee ist leichter als Nassschnee und Nassschnee ist leichter als Eis. Der Grund dafür ist, dass Schnee in seinen verschiedenen Zustandsformen unterschiedlich dicht gelagert und daher verschieden schwer ist. Das Schneegewicht kann also stark variieren und damit Dächer unterschiedlich stark belasten.

Beispiele:

  • 10 cm frisch gefallener Pulverschnee wiegt etwa 10 kg/m²
  • 10 cm Nassschnee kann bis zu 40 kg/m² wiegen.
  • Eine 10 cm dicke Eisschicht wiegt bis zu 90 kg/m²

Die Beispiele zeigen, dass man nicht allein von der Schneehöhe auf das Schneegewicht schließen kann.

Wie kann das tatsächliche Schneegewicht auf dem Dach bestimmt werden?

Mit einer Ausstechvorrichtung, z. B. einem Kunststoff- oder einem Ofenrohr, wird auf dem Dach senkrecht zur Dachfläche ein Bohrkern über die gesamte Schneehöhe ggf. einschl. Eisschicht von Oberkante Schnee bis Oberkante Dach entnommen. Dann wird der Schnee (ohne Ausstechvorrichtung) gewogen. Das Schneegewicht in kg pro m2 errechnet sich wie folgt: Bei einem Flachdach kann die ermittelte Schneelast unmittelbar mit der zulässigen Schneelast im Standsicherheitsnachweis verglichen werden, da diese zulässige Schneelast auf die Waagrechte bezogen ist. Bei geneigten Dächern muss die ermittelte Schneelast für den Vergleich mit der zulässigen Schneelast entsprechend dem Neigungswinkel des Daches umgerechnet werden. Dazu muss die ermittelte Schneelast in Abhängigkeit von der Dachneigung mit einem Korrekturfaktor multipliziert werden, der aus nachstehender Tabelle entnommen werden kann. Zwischenwerte dürfen näherungsweise linear interpoliert oder es kann zur Berechnung der nächst höhere Tabellenwert angesetzt werden.